Stille in Montparnasse

Klappentext: Paris - ein Mann geht spazieren. Auf seinen Streifzügen durch Montparnasse begegnen ihm zwangsläufig Menschen mit Rollschuhen und mit Kopfhörern, aus denen "weltumspannende abscheuliche Musik dröhnt". Da hilft nicht einmal mehr das Schubertlied "Am Bach im Frühling", das der Gepeinigte vor sich hin summt. Er hebt ab in musikalische Parallelwelten, lässt die Gedanken schweifen und denkt an den einzigen Verbündeten in dieser Welt der Banausen: seinen Schweizer Freund Markus Berger, Beinahe-Pianist und Ingenieur mit einem feinen Verständnis für die großen kulturellen Dinge dieser Welt. Dazu gehört der einzigartige deutsche Bariton Hermann Prey, für dessen Musik der Erzähler in schwärmerische Ekstase verfällt und der dem einsamen Flaneur größten Trost bietet. Höhepunkte im Leben des so arg Gebeutelten sind die Treffen mit seinem Freund Berger zu Konzertbesuchen in New York, meistens jedoch in der Brasserie L Orfeo in Paris. Einziges Thema: die wahre Musik und die finsteren Mutmaßungen über ihr Verschwinden im Lärm der Welt - einer Welt, in der diese beiden letzten Heroen der kulturellen Erhabenheit keinen Platz mehr zu finden glauben...

Handlungsorte

»Landschaft wird erst schön, wenn
Dichter sie beschreiben.«

Marcel Reich-Ranicki

Buchdetails

Handlungsorte
Paris, New York
Buchdaten
Titel: Stille in Montparnasse
AutorIn: Denis, Ariel
Kategorie: Roman / Erzählung von 2007
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 22.03.2016


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