Der Mann aus Zelary

Böhmen und Mähren 1942/43 Die Ärztin Eliza, die als Kurier für den Widerstandsdienst tätig war, mußte auf Grund ihrer Tätigkeit in einem Bergdorf mit anderer Identität untertauchen. Im Krankenhaus betreute sie den Arbeiter Joza aus Zelary, der hervorragend Geschichten und Märchen erzählen konnte, Landschaften so gut beschrieb, daß sie förmlich die Bilder vor sich sah. Der Erzähler Joza war ein einfacher Mensch, er verlor seine Mutter als 13-jähriger und kam dann nach Zelary in die Schmidlehre.. Durch Vermittlung eines Freundes floh Eliza mit Joza in sein abgelegnes Bergdorf Zelary. Da sie wußte, daß Joza sie verehrte und liebte, machte Eliza ihm einen Heiratsantrag und die ganze Flucht und ihr Ankommen zu erleichtern. Der Mann ihrer Träume war er nicht. Nach einer längeren Zugsfahrt unterbrachen sie die Fahrt in einem nahen Städtchen, in dem Eliza inzwischen als Kellnerin arbeitete. Jozy bereitete alles für ihr zukünftiges Leben miteinander vor. Es war ein sehr armseliges Leben in ihrer Hütte, aber letztendlich reich an Gefühlen. Eliza lernte ganz andere Qualitäten des Lebens kennen. Die Menschen im Dorf waren anfangs zurückhaltend, aber Eliza wurde akzeptiert und von allen anerkannt und geliebt. Besonders Azor, einem zugelaufenen Hund, galt ihre große Zuneigung. Der Mann aus Zelary ist eine wunderschöne Erzählung von einer sehr anmutigen zarten Liebe zwischen Joza, dem einfachen Arbeiter und Eliza, der ärztin aus der Stadt. Das Leben, die Bewohner und die Natur im Bergdorf hat die Autorin sehr anschaulich beschrieben und es war Erlebnis dieses Buch zu lesen.

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Brünn, Tschechien (allg.)
Buchdaten
Titel: Der Mann aus Zelary
Kategorie: Roman / Erzählung von 2004
LeserIn: Leserin
Eingabe: 28.01.2011


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