Was ich vom Leben weiß

Ein Großvater schreibt seinem geliebten Enkel Sam Briefe. Er ist Psychologe und nach einem Unfall schwer ganzkörperlich gelähmt. Bei seinem Enkel stellt sich als 2-jähriger heraus, daß er Authist ist. Trotzdem wollte der Großvater seinem Enkel alles über das Leben mitgeben und wünschte sich, daß das Kind trotz seiner Behinderung später seine Aufzeichnungen lesen wird. Die einzelnen verfaßten Briefe bieten dem LeserIn die Geburt und das Aufwachsen seines Enkels. Er schreibt über die Krankheit seiner Frau und seiner geliebten Schwester Sharon und wie der Tod bewältigt wurde. Beeindruckend ist, wie er seinen Zorn, seine Wünsche und Kämpfe artikuliert und feststellt, daß jede Phase durchlaufen werden muß, um die nötige Ruhe zu gewinnen z.B. daß Heilung des Schmerzes nur mit der Zeit passiert. Er beschreibt sehr anschaulich die Funktionen des Gehirn. Der Großvater formuliert ausgezeichnet, daß der Verlustschmerz auch ein Gewinn sein kann. Ein sehr ruhiges und positives Buch, aus dem man ganz angenehm belehrt aussteigt und auch viel über den Lebensalltag lernt.

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
USA (allg.), New Jersey (State)
Buchdaten
Titel: Was ich vom Leben weiß
Untertitel: Briefe eines Großvaters an einen kleinen Jungen
LeserIn: Leserin
Eingabe: 29.10.2012


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