Das Geheimnis der Partisanen-Tora

Die Geschichte beginnt 1630 in Venedig, wo gerade die Pest gewütet hat. Jeder Dritte wurde ihr Opfer. Und dann war es plötzlich vorbei. Zum Dank für dieses »Wunder« wurde die Kirche Santa Maria della Salute gebaut. Im Mai 1949 steht der Theologiestudent Theophil Böttcher ergriffen davor. Wie oft hatte ihm in den düsteren Nächten im sibirischen Lager Workuta der Kunsthistoriker und Leidensgenosse Pfäfflin aus Württemberg davon vorgeschwärmt. Verzaubert durchstreift er die sonnige Stadt und entdeckt dabei auch den Campo del Ghetto nuovo, den früheren Wohnort der Juden. Warum hatte Pfäfflin diesen nie erwähnt? Nach Rückkehr von seiner ersten Reise nach Krieg und Gefangenschaft, wird Böttcher Pfarrer in Tübingen. Dank der Perestroika wird eine Städtepartnerschaft möglich zwischen dem schwäbischen Tübingen und dem russischen Petrosawodsk. Die dortige jüdische Gemeinde braucht eine Tora. Mit Hilfe eines Toraschreibers in London kann Böttcher eine restaurierte Rolle vermitteln. Bei der Übergabe entdeckt er am Holzteller der Tora seltsame eingeritzte Zeichen. Er ahnt, dass sie auf ihre Herkunft verweisen. Es wird ein abenteuerlicher Weg bis er ihr Geheimnis lüftet.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Venedig, Workuta, Tübingen, Petrosawodsk
Buchdaten
Titel: Das Geheimnis der Partisanen-Tora
Untertitel: Eine theologische Kriminalgeschichte
Kategorie: Krimi / Thriller von 2008
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 09.04.2015


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