Gotland

Halfar führt den Leser an die einsame Küste, die sanftgeschwungenen Sandbuchten mit ihren Thymianheiden und an die bizarren Felsufer, wo das Meer die Rauks aus dem Silurgestein gewaschen hat. Er durchwandert den Kiefernurwald, der Ruinenmauern gutnischer Volksburgen überwuchert, und die einsame Steppe Alvret, in der Wacholder und verlassene Windmühlen unter der sengenden Sonne stehen. Er spürt Riesengräber auf, aus Findlingen in Schiffsform gesetzt, und Bildsteine, die von den Taten Odins und den Jenseitsfahrten der gotländischen Wikinger erzählen. Er besucht viele der 92 Bauernkirchen der Insel, die allesamt unverbildet seit dem 12. bis 14. Jahrhundert von einem unabhängigen Schöpfertum ihrer Erbauer künden. Und er schildert das ummauerte Visby, den einstigen "Stolz der Hanse\, die Stadt der Rosen und Ruinen. Vor den mythologischen und historischen Hintergründen des Ostseeraumes entsteht so ein umfassendes Bild vom "Glück und Unglück einer Insel".

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Gotland, Visby, Burgsvik, Farösund, Klintehamn, Lärbro, Hemse
Buchdaten
Titel: Gotland
Untertitel: Glück und Unglück einer Insel
Kategorie: Sonstiges von 1981
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 10.04.2015


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