Hohe Breitengrade

Der Reisebericht von Alfred Andersch wurde zum ersten Mal 1969 veröffentlicht. Der teilweise essayistische Text berichtet von einer Fahrt in die Polarzone nördlich von Spitzbergen.1965 leitete Andersch eine Film-Expedition des Hessischen Rundfunks, wo er im Nordpolarmeer nahe der Küste Spitzbergens den Dokumentarfilm "Haakons Hosentaschen" drehte. Aus den Erlebnissen an Bord der „Havella“ und seinen Überlegungen und Forschungen über Grenzerfahrungen in der menschenfeindlichen Arktis entstand der Reisebericht "Hohe Breitengrade oder Nachrichten von der Grenze."Andersch berichtet einerseits von Selbsterlebtem, von Begegnungen, vom Hochseekutter „Havella“ und deren Mannschaft, dem Skipper, dem Koch und dem Steuermann, von seiner Fahrt zu den Sieben Inseln und zum Packeis. Dabei schildert er naturwissenschaftlich genau seine geografischen, botanischen und landschaftlichen Beobachtungen. Andererseits ist der Text aber auch ein „verkappter Essay“, da Andersch aus seinen Beobachtungen intellektuelle Annäherungen an die Grenze am Rande der Zivilisation macht. Diese Zone des Unbetretenen und Unberührten und der Gefahr übt auf ihn und seine Frau (im Buch Åsa genannt) einen fast magischen Zauber aus.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Spitzbergen, Nordpolarmeer
Buchdaten
Titel: Hohe Breitengrade
Untertitel: Oder Nachrichten von der Grenze
Kategorie: Reisebericht von 1991
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 11.04.2015


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