Rosenthals Vermächtnis

Schauplatz ist die polnische Hauptstadt Warschau in den Jahren 1949/1950.Wilek, ein jüdisches Kind, überlebt den Krieg in Galizien. Nach dem Krieg gehört er zu der priviligierten Schicht, denn sein Stiefvater arbeitet im Außenministerium. Die Familie ist für polnische Verhältnisse gut situiert. Der Stiefvater versorgt alle mit Dingen von seinen Auslandsreisen. In Polen herrschen die Kommunisten mit einem strengen Regime nach dem Vorbild Stalins in der Sowjetunion. Als Jude versucht Wilek seinen Weg zu finden. Er hat kein rechtes Verhältnis zum Glauben. Die kommunistische Gesellschaft hat keinen Platz mehr für die Religion. In Polen herrscht latenter Antisemitismus. Da Wilek zur oberen Schicht gehört, wird er als Jude oft beschimpft. Für die katholisch geprägte Bevölkerung ist er nur ein \'Russen-Lakai\'. Wilek entflieht den Attacken und geht auf ein Elite-Gymnasium für Funktionäre. Rosenthal, ein älterer Herr, versorgt ihn mit Literatur von Plechanow und Majakowski. Rosenthal warnt Wilek vor der vermeintlichen Sicherheit in der Führungsschicht. Da setzen die ersten Säuberungen im Parteiapparat ein. Wilek versucht sein Abitur in dieser kritischen Zeit zu machen. Auf dem Gymnasium trifft er Elzbieta und verliebt sich heimlich in sie...

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Warschau
Buchdaten
Titel: Rosenthals Vermächtnis
Kategorie: Roman / Erzählung von 2000
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 14.04.2015


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