Die Bauern

Roman aus dem Zyklus "Die Menschliche Komödie" (frz. La Comédie humaine), veröffentlicht 1855. Graf Montcornet, der unter Napoleon vom Tischlersohn zum General aufgestiegen war, und sich an den kaiserlichen Raubzügen bereichert hatte, ersteigert 1816 die Hinterlassenschaft einer Lebedame des Ancien régime: Schloß Les Aigues mit seinen Wäldern, Pachtgütern und Weinbergen. Dort hofft er gemeinsam mit seiner Braut Virginie auf ein ruhiges Leben. Er hat jedoch nicht mit der Ablehnung durch den Rest der Dorfgemeinschaft gerechnet: auf der einen Seite die raffgierigen und erpresserischen Bauern, die mit allen Mitteln für ein Stück eigenes Land kämpfen, und auf der anderen Seite die Ausbeutungsclique der Finanzbourgeoisie, die beim Kauf des Guts von Montcornet überboten wurde und nun auf Rache sinnt. Beide versuchen sie, Les Aigues in ihre Hände zu bekommen, und machen Montcornet das Leben zur Hölle. Der Roman ist der letzte Band einer Reihe von Erzählungen, in denen Balzac die Auflösung der französischen Aristokratie durch den wachsenden bürgerlichen Kapitalismus schildert. Schauplätze: Das Aigues-Tal, das Schloss Les Aigues, das Dorf Couches, Blangy, das Städtchen Soulanges, der Fluss Avonne, La-Ville-aux-Fayes, ein kleines Tal nahe Grenoble.

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Couches, Blangy-sur-Bresle, Soulanges
Buchdaten
Titel: Die Bauern
Kategorie: Roman / Erzählung von 1855
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 09.05.2015


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