Der Kalligraph des Bischofs

Hauptschauplatz ist Turin und der Bischofshof dort, weitere Handlungsorte in Südwestitalien und in Frankreich: die Abtei Psalmody,( in Saint-Laurent-d'Aigouze) und Tours. Handlung:Turin im neunten Jahrhundert nach Christus. Der energische Nonkonformist Claudius übernimmt das Bischofsamt der wenig ansehnlichen Stadt, die von den Sarazenen bedroht ist. Es geht um die Langobarden, Torzölle, die "septem artes liberales" (die sieben freien Künste), den Widerstreit zwischen Bischof Claudius und dem Grafen Godeoch und den Kampf gegen die Sarazenen. Claudius kämpft gegen "Reliquien", "Götzen", "Chimären", "Heidenbräuche"und "steinerne Herzen", was ihn bei vielen Gläubigen zum Ketzer stempelt. Ein weiterer Protagonist des Romans ist der junge Germunt. Er flieht vor der Blutrache erzürnter Adliger über die Alpen nach Turin. Hier wird er von dem Pferd des neuen Bischofs Claudius niedergeritten und schwer verletzt. Der Bischof trägt ihn selbst zum nahen Bischofshof und lässt ihn gesund pflegen. Der Bischof lässt den jungen Mann dann in der Schreibkunst (Kalligraphie) ausbilden und hält immer wieder seine schützende Hand über ihn. Bischof Claudius und der Comes von Turin, der Graf Godeoch, streiten sich über die Zuteilung der Zölle. Der Bischof gewinnt zwar durch einen Sieg über die Sarazenen in Südwestitalien viele Anhänger, doch die verliert er wieder, als er aktiv gegen Reliquien und für ein Bilderverbot in der Kirche eintritt. Diese Ansicht gilt als ketzerische Lehre...

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Turin, Saint-Laurent-dAigouze, Tours
Buchdaten
Titel: Der Kalligraph des Bischofs
Kategorie: Historischer Roman von 2002
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 19.05.2015


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