Die Wachsmalerin

Historischer Roman über den ersten Teil des Lebens von Marie Tussaud geborene Grosholtz, der französischen Wachsbildnerin und Gründerin des nach ihr benannten Museums Madame Tussauds in London. Man erfährt etwas über die Wurzeln der Marie Tussaud in Straßburg und über ihre liebe Beziehung zu ihrem Großvater, dem Scharfrichter. Man erlebt den traurigen Umzug mit der Mutter zu Phillippe Curtius, den sie \"Onkel\" nannte, nach Paris und Maries steigendes Interesse an dessen Wachskunst. Man verfolgt gespannt, wie sie immer mehr in das Handwerk des Onkels eingeführt wird und sich schließlich zu einer eigenständigen Künstlerin entwickelt, die von ihrem Onkel mehr und mehr Verantwortung für den Wachssalon übertragen bekommt, den sie gemeinsam betreiben. Der Maler David wird Maries erste große Liebe. Dann setzen die Wirren und Unruhen der französischen Revolution ein. Die von ihr geschaffenen Wachsköpfe von Prominenten wurden auf Stangen aufgespießt, durch die Straßen getragen und verspottet. Später zwang man sie, die Totenmasken prominenter Opfer der Guillotine anzufertigen. Darunter waren König Ludwig XVI., seine Frau Marie Antoinette sowie die Revolutionäre Georges Danton und Maximilien de Robespierre. Die von ihr angefertigten Wachsköpfe der Hingerichteten waren für das Revolutionsmuseum bestimmt. Der Roman endet praktisch mit dem Ende der Revolution. 1794 starb Curtius und Marie erbte seine Wachsfigurensammlung. Im Schnelldurchlauf bekommt man zum Schluß noch mit, wie Marie ihren Mann, den Ingenieur François Tussaud kennen lernt und auf den letzten Seiten wird dann nur noch ihr restliches Leben kurz zusammengefasst.

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Straßburg, Paris
Buchdaten
Titel: Die Wachsmalerin
AutorIn: Weiß, Sabine
Kategorie: Historischer Roman von 2008
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 20.05.2015


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