Die Stadt der schweigenden Berge

Berlin 1931: die junge Amarna Brandstätter studiert Altorientalik und beschäftigt sich für ihre Abschlussarbeit mit dem Gilgamesch-Epos. Doch je mehr sie in die Geschichte eintaucht, desto mehr verspürt sie den Drang mehr über das wenig erforschte Volk der Hethiter zu erfahren. Sie ist fasziniert von der Kultur der Hethiter und vor allem von deren alter, versunkener Hauptstadt Hattusa. Sie träumt davon, selbst einmal dorthin zu fahren, und vertieft sich in die Lektüre der Schriften jener Zeit. Doch ihr Vater, ein Altorientalist, verweigert ihr die Reise, obwohl er die Leidenschaft seiner Tochter teilt. Was ist auf jener Expedition passiert, die ihn einst in die verlorene Stadt führte? Und warum spricht er nie von der Mutter, an die Armana kaum eine Erinnerung hat? Mit Hilfe ihres Freundes Paul gelingt es ihr schließlich, ihren Traum zu verwirklichen. Die Autorin entführt ihre Leser in die Zeit der 30er Jahre und in die aufblühende Türkei. Sie beschäftigt sich dabei aber nicht nur mit den Ausgrabungen von Hattusa, sondern zeigt auch, welches Schicksal die Armenier zu Beginn des 20. Jahrhunderts erleiden mussten.Ein zweiter Handlungsstrang ist den Menschen in Hattusa gewidmet ,die Geschichte von Urhi-Tesub, Hattusas König, seinem Bruder Hattusili und dessen Frau Puduhepa. Die Verbindung zwischen dieser Geschichte aus der Vorzeit und dem Geschehen im Jahr 1931 erschließt sich dem Leser erst nach und nach....

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin, Bogazkale, Anatolien (allg.), Armenien (allg.)
Buchdaten
Titel: Die Stadt der schweigenden Berge
Kategorie: Historischer Roman von 2015
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 22.05.2015


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