Die Gottessucherin

Roman über die historische Gestalt der Gracia Nasi (1510 - 1569), eine jüdisch-sephardische Frau der Renaissance, sie leitete das Bankhaus Mendes-Nasi, war Diplomatin und Philanthropin, und als solche gilt sie als eine Retterin ihres Volkes. Der Roman beschäftigt sich auch mit der Geschichte der Inquisition in der Renaissance, vor allem mit ihrer Rolle bei der Zwangstaufe von Juden und ihrer Verfolgung. Die Handlung beginnt in Lissabon im Jahr 1528: Gracia ist eine gläubige Jüdin, muss aber aus Angst vor der Inquisition wie eine Christin leben. Der Mann, mit dem sie verheiratet wird, scheint skrupellos Profit aus der Not seiner jüdischen Glaubensbrüder zu schlagen, Gracia verachtet ihn. Doch als sie seinen wahren Charakter erkennt, wird der vermeintliche Verräter zur großen Liebe ihres Lebens. Sie versündigt sich, um ihn zu retten. Mit ihrer Tochter muss Gracia quer durch Europa fliehen. Ihr Ziel ist ein Ort, an dem sie ihren Glauben frei ausüben kann. Dafür riskiert sie ihr Leben und das Glück der Menschen, die sie liebt, bietet aber auch Königen und Päpsten die Stirn.

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
Lissabon, Antwerpen, Venedig, Ferrara, Istanbul (Konstantinopel, Byzanz)
Buchdaten
Titel: Die Gottessucherin
AutorIn: Prange, Peter
Kategorie: Historischer Roman von 2009
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 01.06.2015


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