Flucht durch den Winter

Spätherbst 1943. Nachdem Ännchen Schwalbes Vater Judensterne auf die jüdischen Bücher seiner Lüneburger Buchhandlung geklebt hat, wird er von der SS abgeholt. Die Mutter verfällt dem Alkohol. So wird Ännchen auf einen Bauernhof verschickt. Beim Bauern Fritsche in Bredenbock kommt sie unter. Dort lernt sie die Fremdarbeiterin Anna Chochowa und den Kriegsgefangenen Sergej kennen. Anfang 1945 sollen alle männlichen Kriegsgefangenen von der SS abgeholt werden. Ännchen beschließt mit dem Kriegsgefangenen Sergej zu fliehen, um ihn vor dem Tod zu retten. Es ist tiefster Winter und beiden kämpfen zusammen um das Überleben. Sie werden von Kälte, Nahrungsmangel und Krankheiten geplagt. Nachts schleichen sie durch einsame Gehöfte und Dörfer. Die Verfolger sind ihnen nah auf den Fersen und der Krieg ist noch lange nicht aus. Die Geschichte basiert auf den Erlebnissen der Russin Anna Chochowa, die als Fremdarbeiterin in Bredenbock von 1942 - 1945 lebte.

Handlungsorte

»Umwege erweitern die Ortskenntnis.«
Kurt Tucholsky

Buchdetails

Handlungsorte
Bredenbock, Niedersachsen (allg.)
Buchdaten
Titel: Flucht durch den Winter
Kategorie: Roman / Erzählung von 2002
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 09.06.2015


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