Der Fluch des Kopernikus

Historischer Roman, spielt im 16. Jahrhundert. Es geht um Inquisition, Widerstreit zwischen Dominikanern und Benediktinern, unerlaubte Liebschaft, Pest, Verfolgung und die Kalenderreform von 1582: zwischen dem jungen Steinmetz Leberecht Hamann und dem Jesuitenschüler Christoph Schlüssel entbrennt eine tödliche Feindschaft. Leberecht, Humanist und Freidenker, ist im Besitz eines der größten Geheimnisse der Astronomie. Jahre später trifft er in Rom wieder auf seinen alten Rivalen, der nun den lateinischen Namen Clavius führt und damit beauftragt wurde, den Kalender zu reformieren. Der Autor beschreibt das Leben des jungen Steinmetz Leberecht Hamann, der miterleben muss, wie sein Vater postum von der Inquisition zum Ketzer verurteilt wird. Auf der stetigen Suche nach Wiedergutmachung folgt er den Fußstapfen seines Vaters, der zu Lebzeiten über einen für seinen Stand unangemessen hohen Wissenstand verfügte. Die Spur führt ihn in das Benediktiner-Kloster auf dem Michaelsberg in Bamberg, wo er sich in den verschiedensten Wissenschaften unterrichten lässt. Hier stößt er auch auf das Buch „De astro minante“ („Vom drohenden Stern“) von Nikolaus Kopernikus, das sein Leben nachhaltig beeinflussen sollte. Zusammen mit seiner großen „verbotenen“ Liebe flieht er vor den Fängen der Inquisition ins ferne Rom, wo er die Heilige Kirche mit der Drohung konfrontiert, die Erkenntnisse Kopernikus’ zu verbreiten. Eine Drohung, die den Vatikan erschüttert...

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
Bamberg, Rom
Buchdaten
Titel: Der Fluch des Kopernikus
Kategorie: Historischer Roman von 2006
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 08.08.2015


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