Der rote Sonntag

Die Originalausgabe erschien 1996 unter dem Titel "La Via delle oche", eine deutsche Ausgabe erstmals 2001. Es ist der 3. Krimi der Commissario-De-Luca-Serie. Handlungsort: Bologna im Frühjahr 1948. Lucarelli versteht es, seinen Commissario De Luca in der jüngeren italienischen Nachkriegsgeschichte in politische und kriminalistische Verwicklungen einzubinden. Zum Inhalt: Commissario De Luca schlägt den Mantelkragen hoch. Ein kühler Wind weht durch das regennasse Bologna. Es ist der April des Jahres 1948. Nervosität und die lähmende Spannung der ersten demokratischen Wahlen liegen über der Stadt, als De Luca sich auf den Weg macht in die Via delle Oche, dem berüchtigten Rotlichtviertel. Dort soll sich der kommunistische Bordellhandlanger Ermes Ricciotti erhängt haben. Die Indizien am Tatort sprechen eine andere Sprache, doch von oberster Stelle werden De Lucas Ermittlungen im Keim erstickt. Bis er der "Tripolina", der verschlossenen Bordellbesitzerin, näherkommt. Mit seinem eigenen festen Moralkodex bewegt sich Commissario De Luca in einem Netz aus Lügen, Betrug und politischer Machtgier. Aber auch ihm droht eine dunkle Vergangenheit zum Verhängnis zu werden...

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Bologna
Buchdaten
Titel: Der rote Sonntag
Untertitel: Ein Fall für Commissario De Luca
Kategorie: Krimi / Thriller von 1996
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 10.08.2015


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