Mark Twain unter den Linden

Im Jahr 1891 reiste Mark Twain nach Europa, wo er neun Jahre blieb und auf Vortragstournee ging, um seine Schulden abzuzahlen. Per Schiff und via Bayreuth und Marienbad, wo man unter anderem Oscar Wilde und seinen Liebhaber Bosie, aber auch den englischen Kronprinzen Edward trifft, kommt er nach Berlin, das ihm so gut gefiel ("luminous centre of intelligence ...a wonderful City"), dass er einige Monate blieb. In dieser Zeit spielt der Roman. Klappentext: Berlin, 1891. Der Kaiser steht stramm, um Mark Twain zu empfangen. Wissenschaftler wie Virchow und Helmholtz schmücken sich mit seinem Besuch. Und beim amerikanischen Botschafter geht er mitsamt seiner Familie ein und aus. Als Mark Twain im Herbst und Winter des Jahres 1891 in Berlin lebt, kann er sich über öffentliche Würdigungen nicht beklagen. Doch über das unkonventionelle Verhalten Twains und seinen Humor kann nicht jeder lachen. Nicht der hohe politische Beamte Franz von Rottweil, auch nicht der Verehrer von Tochter Clara - ein junger deutscher Offizier - und schon gar nicht der Kaiser, der den berühmten Autor zu einem Bankett eingeladen hat. Nicht mal in seiner eigenen Verwandtschaft, bei seiner Cousine Alice und ihrem Mann, General von Versen, kommen Mark Twains Scherze immer gut an. Als der Schriftsteller zudem von einer fremden Frau verfolgt wird, und auch die Berliner Unterwelt sich auf einmal für ihn und seine Familie zu interessieren scheint, ist das Maß voll ...

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin, Bayreuth, Marienbad
Buchdaten
Titel: Mark Twain unter den Linden
Kategorie: Historischer Roman von 2010
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 14.08.2015


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