Die Mühle am Po

Im Roman zeichnet Bacchelli ein detailgetreues Bild der Geschichte Italiens vom Ende der napoleonischen Zeit bis hin zur Entstehung des modernen Staates Italien. Der Roman schildert das Schicksal von 3 Generationen der Familie Scacerni, Müller am Po. Er beginnt 1812 mit dem Rückzug der geschlagenen napoleonischen Armee durch den eiskalten ukrainischen Winter. Der erste Scacerni, von dem in diesem Roman die Rede ist, überlebt diesen Rückzug, kommt auf abenteuerliche Weise zu Vermögen und baut eine Getreidemühle am Po. Der letzte Scacerni fällt 1918, gegen Ende des 1. Weltkriegs an der Piave. Zwischen diesen beiden Ereignissen erfährt man von den Höhen und Tiefen der Familie, von glücklichen Momenten und Zeiten großer Verzweiflung. Man erfährt von der tiefen Gläubigkeit und dem Aberglauben der Menschen in Oberitalien in der Pogegend zwischen Bologna und Ferrara und ihrem Kampf gegen Dürre und Überflutung am Ufer des großen Stroms. Die Malaria forderte jedes Jahr Tribut und der Alltag war von mühsamer, manchmal vergeblicher Arbeit geprägt. Adel und Klerus waren so, wie sie immer waren und vergrößerten die Nöte der einfachen Menschen zusätzlich. Man erfährt auch einiges über die Konstruktion von Wassermühlen, die im 18. Jahrhundert am Ufer des Po gebaut wurden.

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
Codigoro, Ferrara, Occhiobello, Po (Fluss), Guarda Ferrarese, Crespino
Buchdaten
Titel: Die Mühle am Po
Kategorie: Roman / Erzählung von 1989
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 17.08.2015


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