Der blaue Schuh

Der Roman ist in die bescheidenen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg eingebettet und eine Liebeserklärung an die Dreiflüssestadt Passau. Das Geschehen ist rund um den Domplatz angesiedelt, die besondere Stimmung der Altstadt spiegelt sich im Roman. Geheimnis und Glückszeichen ist der blaue Schuh und auch im Unglück ist er nicht weit weg. Kurt lebt mit der Mutter, dem einarmigen Onkel Karl und Schwester Bärbel am Ortsrand von Passau hinter Mariahilf. Sie mühen sich mit einer kleinen Landwirtschaft ab. Der Onkel beflügelt Kurts Phantasie, bestärkt ihn in seinem Selbstbewusstsein. Die Amerikaner sind noch als Besatzungsmacht in der Stadt. Bärbel lässt sich mit ihnen ein. Nach Jahren der Gefangenschaft kommt Vater aus Russland heim. Jetzt verändert sich die Atmosphäre in der Familie. Ist es wirklich der Vater und ihr Mann, fragt die Mutter nicht nur einmal. Kurt geht zur Schule, verliebt sich in das Mädchen Angela, mit einer ungewöhnlichen kriegsbedingten Verstümmelung. Er findet sie trotzdem schön und engelgleich. Über die Jahre hinweg nähern sich die beiden spielerisch einander an und erleben voll Seligkeit Liebeserkundungen, später auch Enttäuschungen. Die Mutter ist entzückt, weil Kurt ins Kleine Seminar am Dom will, als Zögling für Priesternachwuchs. Aber seine Fragen und Träumereien passen nicht ins enge Schulkonzept. Er geht eigene Wege ...

Handlungsorte

»Umwege erweitern die Ortskenntnis.«
Kurt Tucholsky

Buchdetails

Handlungsorte
Passau
Buchdaten
Titel: Der blaue Schuh
Kategorie: Roman / Erzählung von 2013
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 30.10.2015


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