Stalingrad

Roman ist Teil einer Trilogie von drei Romanen (Moskau, Stalingrad, Berlin) über den großen Krieg im Osten während des Zweiten Weltkriegs. Bereits 1945 geschrieben, ist es der erste Antikriegsroman der unmittelbaren Nachkriegszeit. In realistisch, drastischer Form wird in diesem Band der Untergang der 6. Armee in der Schlacht von Stalingrad, das Leiden der Frontsoldaten, der Verwundeten und das abgehobene, frontferne Leben der Offiziere in den Stäben und des Generalfeldmarschalls Friedrich Paulus beschrieben. Der Roman hat keine Hauptperson - sein Held ist die gesamte 6. Armee. Deshalb schildert er die Erlebnisse von Soldaten aller Rangstufen in abgeschlossenen Episoden, zeigt, wie unterschiedliche Menschen auf die katastrophalen Verhältnisse im Kessel reagieren. Die Missstände, die durch die bedingungslose Befolgung der Befehle "Kapitulation ausgeschlossen!" sowie "Wo ihr steht, da bleibt ihr!" entstanden, werden schonungslos dargestellt und machen dieses Werk zu einem Antikriegs-Roman. Es ist die Schilderung des Untergang aus der Sicht der deutschen 6. Armee; auf die Verhältnisse auf sowjetischer Seite wird nur vereinzelt eingegangen.

Handlungsorte

»Bücher haben die Macht, einen ganz gewöhnlichen Ort mit der Aura des Besonderen zu umgeben.«
Paul Theroux

Buchdetails

Handlungsorte
Wolgograd (Stalingrad)
Buchdaten
Titel: Stalingrad
Kategorie: Roman / Erzählung von 1983
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 05.11.2015


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