Die Fünf

Ein Gesellschaftsroman über den Untergang des bürgerlich-jüdischen Odessa zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die "Buddenbrooks" am Schwarzen Meer. "Die Fünf" sind die fünf Kinder - 2 wunderschöne Töchter und 3 Söhne - des in Odessa ansässigen Getreidehändlers Milgrom, die der Erzähler nacheinander kennenlernt, als er mit dem ältesten Sohn Serjosha Freundschaft schließt. Er geht in dem Haus der reichen, jüdischen Familie ein und aus und gehört gewissermaßen dazu. Es sind die unbeschwerten Jahre und unvergesslichen Sommer in einer reichen, polyglotten Hafenstadt im zaristischen Russland, wobei der Zar und St. Petersburg weit entfernt sind und man nationale Ereignisse wie den russisch-japanischen Krieg nicht wirklich wahrnimmt. Der Erzähler arbeitet wie sein Autor als Journalist und schildert die Zeit in Odessa an Hand von einzelnen Begebenheiten im Zusammenhang mit den fünf Geschwistern, die ihm im Gedächtnis geblieben sind. Er verlässt Odessa später irgendwann vor oder nach dem 1. Weltkrieg und trifft auf seinen Reisen in Europa immer wieder Schul- und Studienfreunde aus seiner Heimatstadt und verfolgt die Schicksale der Fünf, die als ein Teil des Lebens in Odessa den Gang der Geschichte und die Entwicklung der Stadt widerspiegeln. Jabotinsky setzt seiner Heimstadt ein Denkmal, ein intimes Odessa mit seinen Plätzen, Straßen und Cafés – ein theatralisches, tragisches Menschenschauspiel. Es sind die letzten Tage des alten Odessa.

Handlungsorte

»Kein Schiff trägt uns besser
in ferne Länder als ein Buch.«

Emily Dickinson

Buchdetails

Handlungsorte
Odessa (UA)
Buchdaten
Titel: Die Fünf
Kategorie: Roman / Erzählung von 1935
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 10.11.2015


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