Die Magistra

Historischer Krimi. Lippendorf in Sachsen im Jahre 1537: Die junge sächsische Adelige Philippa von Bora verliert nicht nur ihren Vater durch eine plötzliche Pesterkrankung; durch die Intrigen ihrer Schwägerin ist sie auch plötzlich heimatlos. Nur ihre geliebten Bücher und die Heiligenfigur ihrer italienischen Mutter kann sie vor dem gierigen Zugriff ihrer Schwägerin bewahren und dem ansonsten armseligen Reisegepäck hinzufügen. Kurz entschlossen reist sie mit ihrer treuen Amme nach Wittenberg, wo ihre Tante Katharina von Bora, die Ehefrau Martin Luthers, im sogenannten Schwarzen Kloster wohnt. Martin Luther bemerkt den regen Geist seiner Nichte und sein Freund, Philipp Melanchthon, überträgt ihr die Aufsicht über die neu gegründete Mädchenschule. Doch die seltsamen Vorgänge in ihrer Umgebung beschäftigen die Magistra weit mehr als der Schuldienst. Durch Zufall wird sie Zeugin einer heimlichen Entbindung im Hause der alten, unheimlichen Hebamme Barle. Das Kind soll gleich nach der Geburt verschachert werden, nur durch das beherzte Eingreifen Philippas wird der Junge vor diesem Schicksal bewahrt. Doch nur wenige Zeit danach ist der Säugling verschwunden und die junge Frau sucht vergeblich nach Hinweisen auf seinen Verbleib, da an einem elternlosen Findelkind nur wenig Interesse besteht. Auch das seltsame Verhalten der Magd Maria Lepper beschäftigt Philippa, die das wissbegierige Mädchen gerne an ihrem Unterricht teilhaben lässt. Eines Morgens wird die Leiche Marias vor den Stadttoren entdeckt. Der Verdacht fällt auf den streitbaren Magister Bernardi, ein ehemaliger Schüler Luthers...

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Lippendorf, Wittenberg, Straßburg
Buchdaten
Titel: Die Magistra
Kategorie: Historischer Roman von 2004
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 05.12.2015


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