Der Tod des Maßschneiders

Historischer Krimi, spielt in Frankfurt am Main im Sommer 1885, als der Schneider und gleichzeitig Stadtverordnete Karl Lübbe ermordet in den Wallanlagen aufgefunden wird. Der ursprünglich aus Berlin kommende Kommissar Staben glaubt nicht an das Rachemotiv, das seinen Frankfurter Kollegen so plausibel erscheint: sie machen einen sozialistischen Schneidergesellen Lübbes als für den Mord verantwortlich aus, weil dieser tags zuvor von seinem Arbeitgeber die Entlassung erhalten hat. Staben hat als "Preuße", wie ihn seine Frankfurter Kollegen nennen, aber mit Vorurteilen zu kämpfen, die ihn an einer diesbezüglich fruchtbaren Zusammenarbeit mit seinen Kollegen hindern. Nur in der jüdischen Juristentochter Karoline Stern, die gerade versucht aus der ihr als höhere Tochter vorgezeichneten Lebensbahn auszubrechen, findet er eine Partnerin, mit der er aber eine Anzahl weiterer möglicher Tatmotive recherchieren kann, die sowohl das Stadtparlament als auch die Schneiderkonkurrenten am Ort in den Fokus der Ermittlungen bringen. Schließlich ist es aber auch Kommissar Zufall, der zur endgültigen Klärung des Mordes beiträgt... Neben der Kriminalhandlung beschreibt die Autorin auch den gesellschaftlichen und politischen Umbruch am Ende des 19. Jahrhunderts.

Handlungsorte

»Die längsten Reisen fangen an,
wenn es auf den Straßen dunkel wird.«

Jörg Fauser

Buchdetails

Handlungsorte
Frankfurt am Main
Buchdaten
Titel: Der Tod des Maßschneiders
AutorIn: Sezgin, Hilal
Kategorie: Historischer Roman von 2000
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 01.02.2016


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