Presse
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Paul Burgard, Beitrag für das Büchermagazin JAM im September 2004:
Wer liest, erlebt Entgrenzung und so ist ein gutes Buch eine Einladung zum Reisen: in fremde Welten oder auch an vertraute Orte, die man in der literarischen Fiktion von einer anderen Seite, vielleicht sogar ganz neu kennen lernt. Lesen heißt, so beschrieb es Jean Paul, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über Sterne.
Lesen und Reisen sind also Zwillinge der menschlichen Erfahrung. Beide suchen und erkunden das Fremde, um das Eigene zu finden, oszillieren beständig zwischen dem Unbekannten und dem Vertrauten: ein aufregender Weg zur Selbsterkenntnis.
Literatur ist entgrenzend, eben Welt-Literatur, aber auch begrenzt – auf bestimmte Szenarien, Räume und Orte. Wie wären denn die antiken Dramen ohne ihren Spielort Athen vorstellbar, was wäre Fontane ohne die Mark Brandenburg oder Zola ohne den Bauch von Paris. Und wie wunderbar sind Fakten und Fiktionen des amerikanischen Ostens in den Werken von Auster und Updike, von Wolfe oder Roth miteinander verschlungen!
Die Verbindung zwischen literarischen und geografischen Orten, das wechselseitige und inspirative Durchdringen von fiktiver Lektüre und realer Reiseerfahrung: wo könnte all dies eine bessere Plattform finden als in der virtuellen Welt des Internet?
Im Atlas für Handlungsreisen.de sind die von Schriftstellern, gewählten Landschaften und Städte kartografiert. Die Informationen kommen von den Lesern: Jeder wird selbst Teil des Projekts, indem er seine erlesenen Buchtitel mit allen für die Handlung relevanten Orten ins Projekt einfließen lässt.
Dieses Projekt lebt von der Beteiligung der Leser und bietet dafür jedem den Zugang zu seiner fiktiven Bücherwelt, die es erlaubt, sich zu orientieren, literarische Orte aufzuspüren und zukünftige Reisen unter neuen Perspektiven selbst zu buchen.
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Paul Burgard, Beitrag für das Büchermagazin JAM im September 2004:
Wer liest, erlebt Entgrenzung und so ist ein gutes Buch eine Einladung zum Reisen: in fremde Welten oder auch an vertraute Orte, die man in der literarischen Fiktion von einer anderen Seite, vielleicht sogar ganz neu kennen lernt. Lesen heißt, so beschrieb es Jean Paul, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über Sterne.
Lesen und Reisen sind also Zwillinge der menschlichen Erfahrung. Beide suchen und erkunden das Fremde, um das Eigene zu finden, oszillieren beständig zwischen dem Unbekannten und dem Vertrauten: ein aufregender Weg zur Selbsterkenntnis.
Literatur ist entgrenzend, eben Welt-Literatur, aber auch begrenzt – auf bestimmte Szenarien, Räume und Orte. Wie wären denn die antiken Dramen ohne ihren Spielort Athen vorstellbar, was wäre Fontane ohne die Mark Brandenburg oder Zola ohne den Bauch von Paris. Und wie wunderbar sind Fakten und Fiktionen des amerikanischen Ostens in den Werken von Auster und Updike, von Wolfe oder Roth miteinander verschlungen!
Die Verbindung zwischen literarischen und geografischen Orten, das wechselseitige und inspirative Durchdringen von fiktiver Lektüre und realer Reiseerfahrung: wo könnte all dies eine bessere Plattform finden als in der virtuellen Welt des Internet?
Im Atlas für Handlungsreisen.de sind die von Schriftstellern, gewählten Landschaften und Städte kartografiert. Die Informationen kommen von den Lesern: Jeder wird selbst Teil des Projekts, indem er seine erlesenen Buchtitel mit allen für die Handlung relevanten Orten ins Projekt einfließen lässt.
Dieses Projekt lebt von der Beteiligung der Leser und bietet dafür jedem den Zugang zu seiner fiktiven Bücherwelt, die es erlaubt, sich zu orientieren, literarische Orte aufzuspüren und zukünftige Reisen unter neuen Perspektiven selbst zu buchen.