Auf den Straßen von Paris

Erzählt wird von Paris und seinen rauen Banlieues, von sozialer Kälte und von dem Graben, der sich durch die französische Gesellschaft zieht. Im Mittelpunkt stehen ein Gewerkschafter, eine Straßenverkäuferin und ein kongolesischer Dandy. KLAPPENTEXT: Tagsüber ist er Müllmann, nachts "Sapeur" - ein Mann aus dem Kongo in Dandy-Klamotten. Von morgens bis zum Sonnenuntergang lenkt er seine stinkende Fracht durch das Straßengewirr des 10. Pariser Arrondisments, die Bistro-Tischchen streifend, an denen die Bobos hocken, die Bourgeois Bohèmiens, und fünf Euro teuren Milchkaffee schlürfen. Danach zieht er sich um, für die Parade im gemieteten Rolls Royce - "Sape", die heißeste Kluft zwischen Nordpol und Kapstadt: Blazer in "elektrisch-grünem Kroko", knallenge gelbe Hose, kurze Krawatte in Eidechsen-Muster, silbern. Das Altarbild eines flämischen Meisters in grellem Neon. Im Zentrum der Stenz, ihm zur Linken ein depressiver Gewerkschafter am Vorabend des 1. Mai, zu seiner Rechten eine asiatische Straßenverkäuferin auf Rollschuhen.

Handlungsorte

»Umwege erweitern die Ortskenntnis.«
Kurt Tucholsky

Buchdetails

Handlungsorte
Paris
Buchdaten
Titel: Auf den Straßen von Paris
Kategorie: Roman / Erzählung von 2015
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 03.04.2016


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