Paris ist eine Messe wert

5. Roman der 13 bändigen "Fortune de France"-Saga. In ihr vermittelt Merle die Geschichte Frankreichs während der Religionskonflikte durch die Erlebnisse der Renaissance-Familie Siorac unter den französischen Königen Francois I. bis Ludwig XIV. Es ist einer der umfangreichsten historischen Romane der Gegenwartsliteratur. Der 5. Band mit dem französischen Originaltitel "La violente amour" erschien 1983 und umfasst den Zeitraum von 1588 bis 1594. Die Bartholomäusnacht liegt sechzehn Jahre zurück, aber noch immer ist Bürgerkrieg zwischen Hugenotten und Katholiken. Zwar liegt der Herzog von Guise, das Haupt der Katholischen Liga, nun erdolcht im Schloss von Blois. Doch schon im Jahr darauf wird auch der toleranzbereite König Heinrich III. von einem fanatischen Dominikanermönch ermordet. Sein Nachfolger auf dem Thron ist der ganz und gar unhöfische, aber militärisch erfahrene, nach Knoblauch stinkende und die Mädchen des Landes vögelnde Henri aus Navarra. Doch Henri ist Hugenotte und damit König ohne Krone - denn seine Hauptstadt Paris hält die Liga besetzt. In diesem dramatischen Kontext agiert der liebenswerte, charmante Pierre de Siorac, Arzt von Beruf, Geheimagent aus Begabung. Aber allein mit der Verführung hoher Damen ist es diesmal nicht getan. Er braucht auch all seinen politischen Verstand, seinen Witz und höchstes diplomatisches Geschick, um bei den gefährlichen Missionen, mit denen Henri ihn beauftragt, am Leben zu bleiben - bis dieser nach vierjähriger Belagerung von Paris endlich in seine Stadt einziehen kann.

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Rosny-sur-Seine, La Riche, Saint-Symphorien, Châteaudun, Blois, Ivry-la-Bataille, Paris
Buchdaten
Titel: Paris ist eine Messe wert
AutorIn: Merle, Robert
Kategorie: Historischer Roman von 2004
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 07.04.2015


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