Eine bessere Welt

Im hohen Alter sieht der Kroate Martin Crusich auf sein Leben zurück. In der Tradition seiner Vorfahren stellt er als ältester Sohn seiner Familie den Mesner in der Pfarrei Materada, einem kleinen Pfarrbezirk bei Umag im Hinterland von Triest. Er hat sein Amt noch vor dem Ersten Weltkrieg übernommen und wird zum Zeugen und Betroffenen der bewegten Geschichte seiner ländlichen Heimat in diesem Jahrhundert. Die wechselnden politischen und teils auch gesellschaftlichen Verhältnisse spiegeln sich im Kommen und Gehen von sieben verschiedenen Pfarrern, habsburgischen, venezianischen und kroatischen, wider. Von ihren Charakteren, ihrer Tätigkeit, ihrem Verhältnis zu ihrem Mesner (Martin Crusich) und dem zu ihren Gemeindemitgliedern der Pfarrei, die sie zu betreuen haben, entwirft Martin Crusich ein farbiges und einprägsames Bild. Am Ende steht das sozialistische Jugoslawien. Crusich hat keinen Nachfolger mehr. Sein Sohn ist als Partisan Titos umgekommen. ... Schauplätze: Istrien, der Raum Triest, die Pfarrgemeinde Materada, das Küstenstädtchen Umago, Làzari, Rupa, Montu, Buje, Capodistria. Der Roman zeigt, wie Grenzland Istrien seit Jahrhunderten Italiener und Slawen in Frieden und Unfrieden zusammenleben, unter wechselnder Oberhoheit: zunächst der Serenissima, dann Österreichs, dann der Franzosen, anschließend wieder unter Wien, später unter Italien, schließlich großenteils zu Jugoslawien unter Tito gehörend.

Handlungsorte

»Der beste Film ist immer noch der,
der im Kopf des Lesers abläuft.«

Carlos Ruiz Zafón

Buchdetails

Handlungsorte
Materada, Umag, Rupa, Buje, Koper, Triest, Istrien (allg.)
Buchdaten
Titel: Eine bessere Welt
Kategorie: Roman / Erzählung von 1992
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 24.04.2015


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