Der Kiefernkranich. Ein Roman aus Schlesiens letzten Jahren

Der Autor schreibt zu Beginn: Die Geschichte stimmt, die Orte sind echt, die Personen sind erfunden. Nichts ist so geschehen, wie ich es erzähle. Aber ich gäbe etwas darum, wenn es auch so niemals hätte geschehen können. Statt einer Inhaltsangabe gibt der Autor vorweg eine "Vollständige Auflistung der Geschehnisse". Das Messtischblatt von Niederschlesien, besser gesagt, von dem Ausschnitt um Parchwitz, hat die Flucht in den Westen überlebt. Günter Kupsch, Sohn des Maschinenmeisters Kupsch und nun Mitarbeiter in einem Bonner Ministerium, erinnert sich an Schlesien. Gedanklich führt er Gespräche mit seinem verstorbenen Jugendfreund Ninni von Abschatz. "Wie eine Generation betrogen wurde und Schlesien verlorenging. Die Orte Parchwitz, Koitz und Rogau markieren ein geographisches Dreieck in Niederschlesien nahe der Oder, in dem ein verwunschenes Waldstück, der Kiefernkranich, liegt. Vor allem in diesem Dreieck handelt der zeitgeschichtliche Roman über die politische Verführbarkeit junger Menschen und die Techniken der Verführung im Dritten Reich. Provinzalltag der kleinen Leute und große verderbliche Politik einer vergangenen Epoche, die Schönheiten einer ehemals deutschen Landschaft, ihre Geschichte und ihre Bewohner werden vor unseren Augen wieder lebendig." (Text dem Buchumschlag entnommen)

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Prochowice (Parchwitz), Legnica, Rogów Sobócki, Kawice, Oder (Fluss), Striegau, Schneekoppe, Sokolowsko (Görbersdorf), Strupina (Stroppen)
Buchdaten
Titel: Der Kiefernkranich. Ein Roman aus Schlesiens letzten Jahren
Kategorie: Roman / Erzählung von 1988
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 04.11.2015


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