Fern Von Der Rosinkawiese

Ein autobiographischer Roman. Erzählt wird aus der Sicht der Siebzehnjährigen ihre Fluchterlebnisse mit ihrer Mutter und vier jüngeren Geschwistern von der Rosinkawiese im Adlergebirge bis ins niedersächsische Winsen (Luhe). "Rosinkawiese" nannten die Einheimischen ihr Land bei Wichstadtl (heute Mladkov) im Adlergebirge in Ostböhmen. Zu siebt legen sie im Sommer 1945 zu Fuß mit einem Handwagen die Strecke durch Schlesien, über die Neiße, durch Cottbus, das Havelland bis in die Prignitz und schließlich nach Lübz in Mecklenburg. Die Wanderung dauert fast zwei Monaten. Hunger, Erschöpfung, Angst vor den russischen und später auch polnischen Soldaten dominieren diese Flucht. Einige Monate später gelingt es ihnen, die innerdeutsche Grenze zu überqueren. Per Eisenbahn geht es weiter in den Westen zu einer Tante in Winsen an der Luhe, wo sie im November 1945 ankommen. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich, welche Not und wie viel Leid das Kriegsende und die Flucht aus ihrer Heimat für viele Menschen, meist Frauen und Kinder, aus den deutschen Ostgebieten bedeuteten.

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Mladkov (Wichstadtl), Adlergebirge, Nysa (Neiße), Cottbus, Lübz, Winsen (Luhe)
Buchdaten
Titel: Fern Von Der Rosinkawiese
Kategorie: Roman / Erzählung von 1989
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 02.12.2015


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