Pappelallee

Erzählt wird eine Geschichte aus dem Berliner Quartier Prenzlauer Berg im Herbst 1989. Ein neues Zeitalter kündigt sich an. Unaufhaltsam. Die Stammgäste der Kneipe "Luftikus" und die Bewohner des alten Mietshauses Gethsemanestr. 5 in der Nähe der berühmten Gethsemanekirche haben sich im real existierenden Sozialismus eingerichtet. Getschmar, der Hausbuchführer und "Vorsitzende der Hausgemeinschaft", die angepassten Frenzels, die "Hexe" Jankowitz und ihr Liebhaber Stolten, dessen Frau seit dem Krieg ohne Beine im Bett liegt. Ihr Leben in den letzten Monaten vor dem Mauerfall ist symptomatisch für ein vom Untergang gezeichnetes Land. Nur drei junge Leute stören den vermeintlichen Frieden. Ottmar, der Pfarrersohn aus der Niederlausitz und Theologiestudent, Hülsmann, der Kulissenschieber und Dichter, und Reinhard Voss, der Ausreiseantragsteller. Mit der Hausgemeinschaft sind sie auf mannigfaltige Weise verbunden. Sie halten den Kontakt zur "Außenwelt" der Hinterhöfe, Kneipen und Szenecafés. In diesem Roman spiegelt sich die Dramatik des Revolutionsherbstes in den Seelen der kleinen Leute, deren Mut einen Staat und eine große Mauer zum Einsturz brachte.

Handlungsorte

»Umwege erweitern die Ortskenntnis.«
Kurt Tucholsky

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin
Buchdaten
Titel: Pappelallee
Kategorie: Roman / Erzählung von 2014
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 08.03.2016


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