Weil wir längst woanders sind

Layla, die Schwester von Basil, dem Ich-Erzähler, verlässt Deutschland und heiratet in Dschidda. Basil fährt zur Hochzeit und wird mit allem konfrontiert, was seine Herkunft ausmacht: Moscheen, süße Feiertagsleckereien und machistische Junggesellenrituale. Ein Roman der Kulturgegensätze - leider etwas klischeehaft geraten.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
Hamburg, Dschidda, Mekka
Buchdaten
Titel: Weil wir längst woanders sind
AutorIn: Khayat, Rasha
Kategorie: Roman / Erzählung von 2015
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 16.04.2016
Kurzbeschreibung
Layla und Basil waren immer eine untrennbare Einheit, Geschwister, die zusammengehören, zwischen die nichts kommt. Bis Layla eine Entscheidung trifft, die alles verändert und die niemand versteht: Sie beschließt zu heiraten. Einen Mann in der alten Heimat, Saudi-Arabien. Keine Entscheidung aus Liebe, sondern aus Prinzip.
›Weil wir längst woanders sind‹ erzählt die Geschichte von Basils Reise nach Jeddah zur Hochzeit seiner Schwester. Er möchte ein letztes Mal die alte Nähe spüren. Zugleich führt ihn sein Besuch mitten hinein in die eigene Vergangenheit: in den liebevoll-skurrilen Kosmos der saudischen Verwandtschaft, die in seinem »deutschen Leben« nie anwesend war und doch immer da in der Erinnerung. Was treibt Layla – eine nicht religiöse, freiheitsliebende junge Frau – dazu, sich für ein Land zu entscheiden, in dem Frauen alles andere als frei sind? Wie soll man umgehen mit einem Gefühl von Fremdheit, das unauflösbar scheint? Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

»Mit Rasha Khayat kommt eine starke, neue Stimme in die Literatur. Mit großer Klugheit, Witz und unendlicher Schönheit erzählt sie eine Welt, von der wir so noch nie gehört haben. Einfach nur großartig.«
OLGA GRJASNOWA


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