Erinnerungen an Schulzenhof

Der Autor, geboren 1953 in Berlin (Ost) und der älteste von drei Söhnen des Schriftstellerehepaares Eva und Erwin Strittmatter, erzählt über seine Kindheit. Die als Briefe formulierten Erinnerungen sind keine billige Abrechnung, vielmehr aber eine Analyse eines repressiven Familien-"Systems". In Schulzenhof - einem kleinen Weiler mit 7 Häusern und 14 Einwohnern, der heute als Ortsteil zur Gemeinde Stechlin gehört - hatte der Vaters des Autors vom Preisgeld seines ersten Nationalpreises für das Stück "Katzgraben" ein Haus gekauft und lebte hier mit seiner Familie sehr zurückgezogen. KLAPPENTEXT: Nach außen schien es eine Idylle, das Leben des Schriftstellerpaars Eva und Erwin Strittmatter in Schulzenhof. Ihrem ältesten gemeinsamen Sohn war es zeitweilig ein "Alptraum in schöner Landschaft". Er heißt Erwin wie sein Vater, seinen Familiennamen hat er längst abgelegt. Im Jahr 2001 beginnt er, in Briefen von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen: Wie auch seine Brüder wurde er schon als Kleinkind der Großmutter in Obhut gegeben. Bei den Besuchen und als er später dort lebte, musste er sich dem strengen "System Schulzenhof" des Vaters fügen, der alles seinem Werk unterordnete. Mal hart, mal heiter schildert Berner, wie zerrissen die Mutter zwischen der Liebe zu ihren Söhnen und der Bewunderung für den Mann war. Während er sich nun erinnert, rücken ihm die alten Konflikte und Verletzungen schmerzlich nah. Er hält es aus, er verändert sich, er differenziert, streitet und findet endlich die innere Freiheit, die Eltern zu akzeptieren, wie sie waren.

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Stechlin, Neuruppin, Berlin, Rheinsberg, Rostock
Buchdaten
Titel: Erinnerungen an Schulzenhof
AutorIn: Berner, Erwin
Kategorie: Erinnerungen / Tagebuch von 2016
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 14.09.2016
Kurzbeschreibung
272 S.einige Abb. Kart.mS., Nach außen schien es eine Idylle, das Leben des Schriftstellerpaars Eva und Erwin Strittmatter in Schulzenhof. Ihrem ältesten gemeinsamen Sohn war es zeitweilig ein 'Alptraum in schöner Landschaft'. Es brauchte diese Erinnerungen - mal hart, mal heiter -, um die Eltern in einem anderen Licht zu sehen. 'Drei Jahre, bevor meine Mutter starb, veröffentlichte sie ein Buch über ihr Leben. Wie Vater das Schulzenhofer Leben sah, kann man in seinen Tagebüchern lesen. - Meine Eltern haben das ihre gesagt, und also sage ich das meine. So einfach ist das - und so schwer.' Er heißt Erwin wie sein Vater, seinen Familiennamen hat er längst abgelegt. Im Jahr 2001 beginnt er, in Briefen von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen: Wie auch seine Brüder wurde er schon als Kleinkind der Großmutter in Obhut gegeben. Bei den Besuchen und als er später dort lebte, musste er sich dem strengen 'System Schulzenhof' des Vaters fügen, der alles seinem Werk unterordnete. Mal hart, mal heiter schildert Berner, wie zerrissen die Mutter zwischen der Liebe zu ihren Söhnen und der Bewunderung für den Mann war. Während er sich nun erinnert, rücken ihm die alten Konflikte und Verletzungen schmerzlich nah. Er hält es aus, er verändert sich, er differenziert, streitet und findet endlich die innere Freiheit, die Eltern zu akzeptieren, wie sie waren.


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