Leere Herzen

Eine abstruse Geschichte um eine Agentur, bzw. Praxis, die selbstmordgefährdete Patienten therapiert. Der Clou: Menschen, die sich nicht wieder dem Leben zuwenden, werden als Selbsmordattentäter vermittelt. Was für eine zynische Idee. Juli Zeh hat einen Zukunftsroman geschrieben, der zwischendurch so naiv und banal ist, dass man traurig wird.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Braunschweig
Buchdaten
Titel: Leere Herzen
AutorIn: Zeh, Juli
Kategorie: Roman / Erzählung von 2017
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 20.11.2017
Kurzbeschreibung
Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich ‎erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.

Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...

"Leere Herzen" ist ein provokanter, packender und brandaktueller Politthriller aus einem Deutschland der nahen Zukunft. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender‎ Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.



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