König der Hobos

Ein durch und durch tolles Buch, das mich sehr berührt hat. Vor allem die Figur des Hobo Shoestring ist mir richtig ans Herz gewachsen, während man mit ihm auf Güterzügen quer durch die USA fährt. Was für ein wildes Leben da draußen. Hat mich ein bisschen an Huckleberry Finn erinnert.

Handlungsorte

»Landschaft wird erst schön, wenn
Dichter sie beschreiben.«

Marcel Reich-Ranicki

Buchdetails

Handlungsorte
USA (allg.), Minneapolis, Chicago, Denver, Cheyenne, Roseville, Sacramento, Shreveport, Portland, Helena
Buchdaten
Titel: König der Hobos
Untertitel: Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas
AutorIn: Gareis, Fredy
Kategorie: Erinnerungen / Tagebuch von 2018
LeserIn: Zia Kupfer
Eingabe: 06.04.2018
Kurzbeschreibung

Als blinder Passagier auf Güterzügen durch die USA


Sie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung fahren die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land. Eine verschworene Subkultur mit eigener Sprache, moralischem Kodex und Liedern, die sich mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn entwickelte und bis heute im Schatten des neon-grellen Amerika weiterlebt. 



Dreieinhalb Monate reiste Fredy Gareis mit diesen Überlebenskünstlern, Landstreichern und Vagabunden durch ein Amerika, das die wenigsten kennen, und lernte von einem Hobo-König, wie man sich als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.



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