Lincoln im Bardo

Das Buch handelt während einer Nacht auf einem Friedhof in Washington während der Regierungszeit des Präsidenten Abraham Lincoln mitten im amerikanischen Bürgerkrieg. In der Nacht zuvor war der 11-jährige Sohn Willy des Präsidenten gestorben, während dieser und die First Lady einen Staatsempfang gaben. Das Präsidentenpaar erholte sich nie wieder von diesem Schlag. Willy war am folgenden Tag in einer Gruft des Friedhofs beigesetzt worden und befand sich jetzt im Bardo, dem Zwischenreich zwischen Tod und dem Vergehen im Nichts des tibetanischen Buddhismus, umgeben von vielen anderen Untoten, die versuchen dem Nichts vorerst noch zu entkommen. Die meisten versuchen, letztendlich erfolglos, Willy dabei zu helfen. Die tödliche Realität des Bürgerkriegs spiegelt sich schrecklichen im Zustand vieler der Untoten wider. Die vielen Aussagen der Untoten nehmen einen Riesenanteil am Buch ein, unterstützt von quellenmäßig belegten Zitaten aus Briefen, Büchern, Memoiren, Tagebüchern von Zeitgenossen zum gleichen Thema. Ein raffiniert komponierter Roman.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
Washington D.C.
Buchdaten
Titel: Lincoln im Bardo
Kategorie: Roman / Erzählung von 2017
Eingabe: 23.07.2018


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