Der Platz an der Sonne

Der Roman beschreibt eine spannende Situation: Deutschland ist im 3. Weltkrieg - ausgelöst durch russische Attacken während der Berliner Luftbrücke 1948 - in viele kleine Staaten zerbrochen. Berlin liegt in der Neuen Preußischen Republik. Die Zustände sind miserabel: Es herrschen Armut, Korruption und Hunger. In dieser Szenerie versucht die Hauptfigur Joshua eine Bar in Berlin zu eröffnen. Zu erst ist es die Bürokratie, dann die Schutzgelderpresser, die ihm das Leben erschweren. Er flieht und zwar nach Afrika - dort hat sich eine prosperierende Gesellschaft entwickelt. Toller Plott. Aber was der Autor daraus gemacht hat, liest sich wie ein oberflächlicher Schmöker. Leider. Aber verfilmt wird er bestimmt dennoch.....

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin, Leipzig, Bamberg, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Schweiz (allg.), Siena, Rom, Neapel, Messina, Tunesien (allg.), Sizilien (allg.), Sidi Bou Said, Tunis, Kairo, Dschibuti (allg.), Addis Abeba, Matema
Buchdaten
Titel: Der Platz an der Sonne
Kategorie: Roman / Erzählung von 2018
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 18.09.2018
Kurzbeschreibung
Berlin, 1978: Die Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik liegt in Trümmern, die Kinder klauen Kohlen und in der Politik geben sich die Halunken die Klinke in die Hand. In dieser Welt entfaltet sich die faszinierende Lebensgeschichte von Josua Brenner – ein wagemutiger Tausendsassa, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Doch als ihn die Ereignisse überrollen, wird der Gedanke an eine Flucht ins reiche Afrika plötzlich real.

Josua Brenner kennt sich aus im Leben der kleinen Leute. Im zerbombten Berlin fährt er Suppe aus, schachert auf dem Schwarzmarkt und holt sich Ratschläge fürs Leben bei Opa Lampbrecht. Eine Zeitlang scheint er die Nase vorn zu haben. Die Umstände sind ihm gewogen, seiner kleinen Familie geht es prächtig und auch die Geschäfte laufen gut. Die Strippenzieher in der Neuen Preußischen Republik versuchen zwar, ihm das Leben schwerzumachen, doch so leicht gibt Josua Brenner nicht auf. Ihn treibt ein unbezwingbarer Wille zum Glück, egal wie oft ihm der Teufel ins Handwerk pfuscht. Erst als es für ihn so richtig knüppeldick kommt, bricht er auf in Richtung Süden. Wie all die anderen vor ihm hat er vor allem ein Ziel: ein besseres Leben in einer besseren Welt. Wunderbar leichtfüßig erzählt Christian Torkler von einem modernen Helden, der sein Schicksal herausfordert und sich niemals geschlagen gibt.


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