Stella

Takis Würger hat in seinem neuen Roman die bizarre Geschichte von Stella Goldschlag aufgegriffen und sie als Liebesgeschichte erzählt. Leider mehr Effekte als der Versuch, diese historisch verbürgte Figur zu verstehen. Oder wie es der DLF beschrieb: "Nazischnurre mit Fertigfiguren".

Handlungsorte

»Der beste Film ist immer noch der,
der im Kopf des Lesers abläuft.«

Carlos Ruiz Zafón

Buchdetails

Handlungsorte
Choulex, Berlin
Buchdaten
Titel: Stella
Kategorie: Roman / Erzählung von 2019
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 10.01.2019
Kurzbeschreibung
Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.


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