Der Mai

Voller Sehnsucht erwartet Jarmila am Ufer eines Sees ihren Geliebten Vilém. Als sich endlich ein Boot nähert, ist es aber nur ein Bekannter, mit schrecklicher Kunde: Der Räuberhauptmann Vilém wartet im Turm auf seine Hinrichtung, denn er hat seinen Nebenbuhler erschlagen – seinen Vater, wie sich obendrein herausstellt. Das Schicksal des Unglücklichen rührt auch die Seele des Volkes, und so bleibt er nach seinem Ende im Gedächtnis der Menschen und seine Geschichte geht nicht verloren. Dieses Epos, das zu einem Epos der tschechischen Seele geworden ist, besticht durch seine bildgewaltige Sprache, die ergreifende Schilderung menschlichen Leids und die betörende und überwältigende Beschreibung der Natur. Außerdem finden sich in dieser Ausgabe noch Máchas Sonette und Lieder im Volkston. Walter Schamschula hat dem deutschsprachigen Publikum das Geschenk gemacht, diesen Klassiker der Weltliteratur in seiner ursprünglichen Form ins Deutsche zu übertragen: als sprachliches Kunstwerk. Máchas Der Mai (Máj im Original) gilt als eines der herausragendsten Werke Tschechiens und als Fundament der modernen tschechischen Dichtung.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
Tschechien (allg.)
Buchdaten
Titel: Der Mai
Kategorie: Sonstiges von 2020
LeserIn: Vogl, Julia
Eingabe: 09.07.2026


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