Hundsköpfe

Ein wunderbarer Familienroman voller Skurilitäten, irgendwo zwischen der Blechtrommel, John Irving und Norwegen.

Handlungsorte

»Umwege erweitern die Ortskenntnis.«
Kurt Tucholsky

Buchdetails

Handlungsorte
Bergen (NO), Oslo, Stavanger, Arhus, Amsterdam
Buchdaten
Titel: Hundsköpfe
Kategorie: Roman / Erzählung von 2006
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 15.11.2006
Kurzbeschreibung
Trunkenbolde, Schmuggler, Raffzähne: Seine Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen. Als Großmutter Bjørk ein letztes Mal die in alle Winde verstreuten Verwandten um sich versammeln möchte, kehrt Asger Eriksson nach Dänemark zurück. Ehe er sich versieht, wird er zum Erzähler einer vor unerhörten, komischen wie tragischen Ereignissen überschäumenden Familiensaga, bevölkert von bunten Gestalten.

Da ist Großvater Askild, Schiffsingenieur, Schmuggler und talentloser Freizeitmaler, der seine Familie mit trotziger Strenge zu beherrschen versucht. Bjørk, die unermüdliche Anekdotensammlerin mit einer Schwäche für Konservendosen voll "frischer Luft aus Bergen". Asgers Vater Niels, genannt Segelohr, der endlose Kolonien von Ungeheuern an die Wände zeichnet und mit seinen enorm großen Ohren unglaubliche Dinge hören kann. Und schließlich Asger selbst, den seit seiner Kindheit eine furchtbare Angst vor der Kellertreppe quält: Unten im Dunkeln, da lauert der Hundskopf, "und der ist sehr gefährlich."

Mit HUNDSKÖPFE gelingt Morten Ramsland ein großer Familienroman von magischem Realismus, der von den dreißiger Jahren bis in die Gegenwart führt. Eine mitreißende Geschichte über Liebe und Albträume, Sehnsüchte, Demütigungen und Fragen, voll schwebender Phantasie und verborgener Schätze.


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