Auf den Schwingen des Marabu

Ein wunderbares Leseerlebnis! Die Charaktere sind lebensnah und autentisch beschrieben. Die Geschichte ähnelt dem Problem "Nicht ohne meine Tochter" - allerdings ist die Stimmung in Afrika eine ganz andere, die hervorragend in dem Buch beschrieben wird. Besonders das mystische Erleben im Busch ist spannend. Der Zwiespalt zwischen afrikanischer und zivilisierter Dankweise regt zum Nachdenken über eigenes Verhalten an. Sehr lesenswert. (Negativ ist allerdings das teilweise mangelhafte Lektorat. In vielen Absätzen, die anscheinend nachträglich eingefügt wurden, wimmelt es von Worten wie "hatte".)

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin, Kenia (allg.)
Buchdaten
Titel: Auf den Schwingen des Marabu
Kategorie: Roman / Erzählung von 2004
LeserIn: Peters, Helga
Eingabe: 29.08.2007
Kurzbeschreibung
"Eine Liebe in Kenia" erzählt die Geschichte einer Deutschen, die sich in Kenia auf die Suche nach ihrem zehnjährigen Adoptivsohn macht: Hanna hält ihre Ehe mit dem Kenianer Mike für glücklich. Doch dann fliegt ihr Mann mit dem zehnjährigen Ken nach Afrika und kommt nicht zurück. Um die beiden zu finden, begibt sich Hanna in Kenia auf eine gefährliche Odyssee. Sie entdeckt, dass Mike in seiner Heimat eine geheimnisvolle Aufgabe zu erfüllen hat: Das Urteil seiner Ahnen bestimmte ihn zum Mganga zum Seher und Heiler seines Dorfs. Doch von Ken, der sich in dem ihm fremden Land nicht auskennt, findet sie keine Spur. Auf sich gestellt sucht die Deutsche in dem fremden Land nach ihrem schutzlosen Sohn. Sie trifft auf eine undurchsichtige Frau aus Mikes Vergangenheit. Für Hanna beginnt ein fast aussichtslos erscheinendes Ringen um Ken und um ihr eigenes Glück. (Umfang der Original-Buchausgabe 336 Seiten, erstmals erschienen 2002 im List-Verlag unter dem Titel "Auf den Schwingen des Marabu")


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