Gelächter im Dunkel

eine frühe mischung aus "der blaue engel" und "lolita" um die desaströse beziehung zwischen einem professor und der fatalen frühreifen platzanweiserin margot.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin
Buchdaten
Titel: Gelächter im Dunkel
Kategorie: Roman / Erzählung von 1938
Eingabe: 17.04.2008
Kurzbeschreibung
Buch mit Leinen-Einband
Mit "Gelächter im Dunkel" und "Verzweiflung", den beiden Romanen dieses Bandes, geht Nabokovs erste russische Phase zu Ende. Mit dem früheren Roman "König Dame Bube" zusammen sind sie Nabokovs kinohafteste Werke, und beide wurden sie viel später tatsächlich verfilmt, "Gelächter im Dunkel" von Tony Richardson, "Verzweiflung" von Rainer Werner Fassbinder. Als er seinen russischen Roman "Kamera obskura" unter dem Titel "Gelächter im Dunkel" 1938 selbst ins Englische übersetzte, bearbeitete er ihn, und zwar stärker als alle seine anderen Übersetzungen ins Englische, so stark, daß in gewisser Hinsicht ein neuer Roman entstand. Dieser Band, der im Anhang auch die erste deutsche Übersetzung der Urfassung enthält, erlaubt dem neugierigen Leser erstmals einen unmittelbaren Vergleich beider Textstadien und gewährt ihm damit mittelbar doch einen Blick in Nabokovs Werkstatt. Mit "Gelächter im Dunkel" und "Verzweiflung", den beiden Romanen dieses Bandes, geht Nabokovs erste russische Phase zu
Ende. Sie entstanden, kurz bevor er erzählerisch neu ansetzte: "Gelächter im Dunkel" 1931, "Verzweiflung" 1932. Beide spielen Ende der zwanziger Jahre in Berlin, aber nur der erste ganz unter Deutschen. Mit dem früheren Roman "König Dame Bube" zusammen sind sie Nabokovs kinohafteste Werke, und beide wurden sie viel später tatsächlich verfilmt, "Gelächter im Dunkel" von Tony Richardson und "Verzweiflung" von Rainer Werner Fassbinder.
Nabokov hatte es sich zum Prinzip gemacht, niemandem einen Blick in seine Werkstatt zu gewähren. Als er seinen russischen Roman "Camera obscura" unter dem Titel "Gelächter im Dunkel" 1937 selbst ins Englische übersetzte, bearbeitete er ihn so stark, daß in gewisser Hinsicht ein neuer Roman entstand. Dieser Band enthält im Anhang auch die erste Übersetzung der Urfassung und erlaubt dem neugierigen Leser erstmals einen Vergleich beider Textfassungen - er gewährt ihm damit mittelbar doch einen Blick in Nabokovs Werkstatt.


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