Ein Sommer in London

Fontanes zweite Londonreise für fünf Monate im Jahr 1852 im Auftrag der Berliner Zentralstelle für Preßangelegenheiten. Ein Kaleidoskop der damals wahrscheinlich lebendigsten Großstadt der Welt und seiner Umgebung.

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
London, Richmond (UK), Hastings, Hampton Court
Buchdaten
Titel: Ein Sommer in London
Kategorie: Reisebericht von 1854
Eingabe: 13.11.2008
Kurzbeschreibung
Als Theodor Fontane (1819-98) London besuchte, war die Stadt an der Themse nicht nur eine der bevölkerungsreichsten und modernsten auf der Welt. Zugleich war London auch das Zentrum der größten jemals existierenden Weltmacht, des British Empire, das nach den Siegen über Napoleon unangefochten herrschte und in dem die Sonne nicht unterging. Fontane, Sohn eines Apothekers aus dem preußischen Neuruppin, kam als Korrespondent nach London. Eigentlich mit der Aufgabe betraut, in England gute Stimmung für den preußischen Staat zu machen, ließ er es sich nicht nehmen, der Heimat sein eigenes Staunen über die Größe, aber auch die liebenswerte Merkwürdigkeit der Millionenstadt in Worte zu fassen. Von den Menschen in der Heimat, die sich Auslandsreisen zumeist nicht leisten konnten, wurden diese Schilderungen mit großem Interesse aufgenommen. Auch heute noch sind Fontanes Eindrücke ein bemerkenswertes, unterhaltsames Zeitdokument. "Der Zauber Londons ist - seine Massenhaftigkeit. Wenn Neapel durch seinen Golf und Himmel, Moskau durch seine funkelnden Kuppeln, Rom durch seine Erinnerungen, Venedig durch den Zauber seiner meerentstiegenen Schönheit wirkt, so ist es beim Anblick Londons das Gefühl des Unendlichen, was uns überwältigt - dasselbe Gefühl, was uns beim ersten Anschauen des Meeres durchschauert. Die überschwengliche Fülle, die unerschöpfliche Masse - das ist die eigentliche Wesenheit, der Charakter Londons."


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