Die Erfindung des Zweifels

Der Schriftsteller James Wright befindet sich auf der Höhe seines Ruhmes, doch der amerikanische Forscher Albert Zimmermann macht all seine Zukunftspläne zunichte: Zimmermann hatte sich nach dem Scheitern seiner eigenen künstlerischen Karriere der Biologie zugewandt und für Jahrzehnte in seinem Labor verbarrikadiert. Jetzt präsentiert er auf einem internationalen Kongress die Ergebnisse seiner Untersuchungen: Er hat einen Test entwickelt, mit dessen Hilfe künstlerisches Talent genetisch nachgewiesen werden kann. Diese Entdeckung verändert die Gesetze der literarischen Welt. Geschäftstüchtige Agenten bedienen sich absurder und brutaler Praktiken, um künftige Star-Autoren ausfindig zu machen. Niemand will länger ein Risiko eingehen und so werden die etablierten Schriftsteller, die glauben, sich dem Test verweigern zu können, vom Markt verdrängt. James Wright ist einer von ihnen. Verbittert gibt er das Schreiben auf und landet schließlich als Dauergast in einem heruntergekommenen Hotel. Erst seine Nachbarin, die Prostituierte Patty, verhilft ihm zu neuer Inspiration. Wright soll ihr, so fordert sie, die Geschichten seiner alten Bücher erzählen, wenn er ihr näher kommen will. Als sein Reservoir eines Tages erschöpft ist, muss er ein neues Werk beginnen.

Handlungsorte

»Landschaft wird erst schön, wenn
Dichter sie beschreiben.«

Marcel Reich-Ranicki

Buchdetails

Handlungsorte
San Francisco, Ottawa, London
Buchdaten
Titel: Die Erfindung des Zweifels
Kategorie: Roman / Erzählung von 2002
LeserIn: enygma
Eingabe: 16.04.2009


Dieses Buch wurde 838 mal aufgerufen.
» zurück zur Ergebnisliste