Das Wunschspiel

London 1999: Ein Journalist interviewt einen ehemaligen Schüler eines Eliteinternats über mysteriöse Vorgänge an der Schule. Eine Zeitreise in die Vergangenheit beginnt. Norfolk, 1954: Der Schüler Jonathan ist ein einsames Kind. Im Internat Kirkston Abbgey fühlt er sich unglücklich. Nur allzu oft ist er Zielscheibe von Spott und Hohn - bis zu jenem Vormittag, als sein Mitschüler Richard ihm in der Lateinstunde aus der Patsche hilft. Richard ist auch ein einsames Kind - doch im Unterschied zu Jonathan sondert er sich bewußt von den anderen ab. Seine Altersgenossen bewundern ihn dafür, wirkt er doch stark und unabhängig. Nichts scheint ihn anzufechten, auch nicht das Internatssystem, das nach menschenverachtenden Gesetzen funktioniert und für viele die Hölle auf Erden bedeutet. Jonathan fühlt sich von Richards Interesse geschmeichelt. Die beiden werden unzertrennlich. Jonathan lernt, wie er sich gegen den Psychoterror der anderen wehren kann. Schließlich überzeut Richard Jonathan, dass sie ihre Kräfte nicht nur gegen jene richten, die einst Jonathan gedemütigt haben, sondern gegen alle, die versuchen, sich ihrer immer enger werdenden Freundschaft in den Weg zu stellen. Ein tödliches Spiel beginnt.

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Norfolk, London
Buchdaten
Titel: Das Wunschspiel
Kategorie: Krimi / Thriller von 1999
LeserIn: Ophelia1
Eingabe: 26.09.2005
Kurzbeschreibung
"Eine atemberaubende und nachtschwarze modern gothic novel!" DIE LITERARISCHE WELT
"Ein Thriller der Spitzenklasse!“ FÜR SIE
"Spannend geschrieben mit sehr guter Dramaturgie!"HANDELSBLATT

Michael, Heim- und Waisenkind, nach dem Studium an der Eliteuniversität erfolgreicher Junganwalt, ist liiert mit Rebecca, seiner Traumfrau. Alles scheint zu stimmen - wäre da nicht ein Kindheitstrauma, die Sehnsucht nach Liebe, Vertrauen, Beschützt werden. Genau diese Lücke erkennt und schließt Max, der vermeintlich väterliche Freund. "Jemand, der ausschließlich und allein für ihn da war." Max ist vereinnahmend, besitzt Geld und Macht, verfügt über "hochkarätige Beziehungen", hält geheimnisvolle Triumphe in der Hand und akzeptiert "kein NEIN als Antwort". Er sagt: "Wenn ich jemanden liebe, dann will ich ihn kontrollieren. Ihn zu einem Gefangenen machen, der nicht entkommen kann." Es sind jene im doppelten Sinne fesselnden Machenschaften eines Mannes, die Michael und sein Umfeld immer weiter in ein Netz aus subtilem Machtspiel, ahnungsloser Hörigkeit und persönlicher Besitzergreifung verspinnen. Machenschaften, die fatal, tragisch und tödlich enden - aber natürlich erst fast ganz zum Schluss dieser mörderisch spannenden Psychostory.


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