Dinge, die verschwinden

Viele Dinge sind im Lauf des Lebens verschwunden: Kohleöfen, Splitterbrötchen, Freunde, Jahre, die Jugend, der Palst der Republik, Bombenruinen, Männer, das Warschauer Ghetto, Höflichkeit. Die herrlichen kleinen Miniaturen von Jenny Erpenbeck handeln fast alle in Berlin, aber auch in Warschau und einem nicht benannten Dorf.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Berlin, Warschau
Buchdaten
Titel: Dinge, die verschwinden
Eingabe: 22.06.2012
Kurzbeschreibung
Schneller Versand aus Deutschland. Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.


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