Der Russe ist einer, der Birken liebt

Was ein eindrucksvolles Debut. Eine Jüdin aus Aserbaischan geht nach Frankfurt, wo sie durch den tragischen Verlauf einer Sportverletzung ihren Freund verliert und sich fortan schuldig fühlt. Sie geht als Übersetzerin nach Israel und stößt überall auf die Wiederstände durch die Palästinenser, die Israelis, die Araber und die Orthodoxen. Wo ist ihre Heimat?

Handlungsorte

»Bücher haben die Macht, einen ganz gewöhnlichen Ort mit der Aura des Besonderen zu umgeben.«
Paul Theroux

Buchdetails

Handlungsorte
Baku, Aserbaischan (allg.), Frankfurt am Main, Tel Aviv, Israel (allg.), Jerusalem, Ramallah, Westjordanland
Buchdaten
Titel: Der Russe ist einer, der Birken liebt
Kategorie: Roman / Erzählung von 2012
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 30.10.2012
Kurzbeschreibung
Mascha ist jung und eigenwillig, sie ist Aserbaidschanerin, Jüdin, und wenn nötig auch Türkin und Französin. Als Immigrantin musste sie in Deutschland früh die Erfahrung der Sprachlosigkeit machen. Nun spricht sie fünf Sprachen fließend und ein paar weitere so "wie die Ballermann-Touristen Deutsch". Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer krank wird. Verzweifelt flieht sie nach Israel und wird schließlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Mit perfekter Ausgewogenheit von Tragik und Komik und mit einem bemerkenswerten Sinn für das Wesentliche erzählt Olga Grjasnowa die Geschichte einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat hat.


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