Unterwerfung

Der neue Roman von Houellebecq spielt in der nahen Zukunft um 2022 - Frankreich steht kurz vor einem Bürgerkrieg und in Paris zieht der erste Muslime als Präsident ein. Protagonist ist aber ein Literaturwissenschaftler: sexorientiert, intellektuell und nichtgläubig. Durch seine Augen und seinen Verstand beobachten wir als Leser den Umbruch Europas, der nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass es ein Kontinent der Atheisten ist.

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Paris, Brüssel, Martel, Rocamadour, Ligugé, Briancon, Poitiers, Causses du Quercy, Mille-Étangs
Buchdaten
Titel: Unterwerfung
Kategorie: Roman / Erzählung von 2015
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 01.02.2015
Kurzbeschreibung
Es ist vielleicht der umstrittenste Roman der letzten Jahre: ›Unterwerfung‹ handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen zum Verhältnis von Orient und Okzident, von Judentum, Islam und Christentum – Fragen, die heute so relevant sind wie nie. Goncourt-Preisträger Michel Houellebecq präsentiert sich als furchtloser Gesellschaftsdenker, der die bestimmenden Spannungsverhältnisse unserer Epoche mit großer Ernsthaftigkeit – und zugleich mit virtuoser Ironie – ausdeutet.
Er erzählt in ›Unterwerfung‹ die Geschichte des Literaturwissenschaftlers François. Der Akademiker forscht im Frankreich einer sehr nahen Zukunft zu dem dekadenten Schriftsteller Huysmans, der ihn sein Leben lang fasziniert. Zugleich verfolgt er die Ereignisse um die anstehende Präsidentschaftswahl: Während es dem charismatischen Kandidaten der Bruderschaft der Muslime gelingt, immer mehr Stimmen auf sich zu vereinigen, kommt es in der Hauptstadt zu tumultartigen Ausschreitungen. Als schließlich ein Bürgerkrieg unabwendbar scheint, verlässt François Paris ohne ein bestimmtes Ziel. Es ist der Beginn einer Reise in sein Inneres.


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