Hart auf hart

Boyles Thema ist die Antiautorität und die amerikanische Paranoia. Das klingt doch ganz gut. Aber was dann dabei herauskommt, ist ein viel zu dicker Roman über einen schizophrenen Jungen in Tarnklamotten in den Bergen Norkaliforniens. Dabei fallen die Wörter "Titten" und "Aliens" so oft, wie das Buch Seiten hat. Mein Ratschlag an T.C. Boyle: Mehr Zeit zum Schreiben lassen! Jedes Jahr ein Roman - das kann nicht klappen.

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Puerto Limón, Willits, Northspur, Mendocino, Noyo River, Jefferson River, Fort Bragg, Ukiah
Buchdaten
Titel: Hart auf hart
AutorIn: Boyle, T.C.
Kategorie: Roman / Erzählung von 2015
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 12.02.2015
Kurzbeschreibung
Absoluter Freiheitsanspruch und Verfolgungswahn – T. C. Boyle erkundet in seinem neuen Roman die dunkle Seite der USA. Adam, den seine Eltern nach etlichen Schulverweisen und Therapiesitzungen aufgegeben haben, ist eine wandelnde Zeitbombe: In der Wildnis, wo er ein Schlafmohnfeld angelegt hat, führt er ein Einsiedlerleben und hortet Waffen gegen imaginäre Feinde. Aber es gibt jemanden, der sich in ihn verliebt. Sara hat ebenfalls ausreichend Feindbilder: Spießertum, Globalisierung, Verschwörer und die Staatsgewalt. Als sie Adam am Straßenrand aufgabelt, beginnt eine leidenschaftliche Liaison. Doch bald merkt Sara, dass Adam es ernst meint mit den Feinden, sehr ernst.


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