Stainers letzte Geige

Der historische Roman "Stainers letzte Geige" konstruiert eine spannende Kriminalgeschichte um das letzte von Jakob Stainer gebaute Musikinstrument, das im heutigen Handel zweifelhafte Geschäftsinteressen auf sich zieht. Dabei erfährt man viel Neues und Interessantes über geschäftliche und auch kriminelle Machenschaften rund um die namhaften alten Instrumente und folgt so dem Autor auch bereitwillig in die Entstehungszeit der legendären Geige und das bewegte Leben Stainers. In den Rückblenden des Romans spielt das Venedig des 17. Jahrhunderts eine zentrale Rolle, die Erzählung gefällt hier ganz besonders, weil sie es sehr gut versteht, durch detail- und kenntnisreiche Darstellung das Leben der Stadt und ihrer Handwerkskünstler recht lebendig zu machen.

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
Absam, Venedig, München, London, Füssen, Tirol (allg.), Hall in Tirol
Buchdaten
Titel: Stainers letzte Geige
AutorIn: Peller, Heinz
Kategorie: Historischer Roman von 2014
LeserIn: Stein, Jens
Eingabe: 25.02.2015
Kurzbeschreibung
Eigentlich sollte Rudi Meier, Kulturreporter bei einem großen deutschen Wochenmagazin, in London für eine Reportage über den ungebrochenen Mythos alter italienischer Geigen recherchieren. Nach einem Interview mit Erwin Machinger, einer schillernden Figur im illustren Zirkel der Händler mit wertvollen Musikinstrumenten, kommt aber alles ganz anders. Der Reporter sieht die Chance eine Violine wieder zu beschaffen, die vor zwei Jahren unter mysteriösen Umständen aus einem Innsbrucker Museum verschwunden ist. Das Instrument von 1682 ist das letzte Werk des genialen Tiroler Geigenbauers Jakob Stainer, bevor dieser vollständig im Irrsinn versank und wenig später starb. Und angeblich ist in dieser Geige eine Nachricht versteckt, die aber die Museumsleitung auf keinen Fall finden wollte. Warum? Rudi Meier sieht die Chance für eine große Story. Als Unterstützung hat ihm Machinger die Geigenbauerin und Musikwissenschaftlerin Leonie Hull vermittelt, eine Spezialistin für Jakob Stainer und seine Instrumente. In den nächsten fünf Tagen taucht er mit ihrer Hilfe immer tiefer in das faszinierende Leben Jakob Stainers ein, der in den unruhigen Zeiten des 17. Jahrhunderts Instrumente schuf, für die man noch 1775 in London den zehnfachen Preis einer Stradivari zahlte und dessen Geigen schon zu seinen Lebzeiten in großen Mengen gefälscht wurden. Jenes Jakob Stainer, der eine für seine Zeit überdurchschnittliche Bildung besaß, wohl längere Zeit in Venedig lebte, als gelegentlicher Raufbold aktenkundig wurde, zwischendurch als Ketzer eingesperrt war, im Wahnsinn endete – und sich bis zu seinem Tod weigerte, seine Kunst an andere weiterzugeben. Aber je näher die beiden der verschwundenen Geige kommen, desto mehr scheint Rudi Meier die Sache zu entgleiten. Wer hat die Geige damals gestohlen, was hat es mit der ominösen Nachricht in Stainers Geige auf sich und gibt es diese wirklich?

Ein historischer Roman über den Tiroler Geigenbauer Jakob Stainer (1619-1683) – mit kriminalistischer Komponente in der Gegenwart.


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