Insel der Nachtigallen 2

Bei der Rückkehr aus ihrem Sommerurlaub ahnt Theresa bereits, dass nichts mehr ist, wie es war. Toms unerwarteter Besuch auf der Insel und die Tatsache, dass er sie dort mit einem anderen Mann überrascht hat, liegen ihr schwer im Magen. Sie ist hin und her gerissen. Hier der Liebhaber, mit dem sie die Leidenschaft ausleben kann, die sie in ihrem Leben so sehr vermisst. Dort der Ehemann, bei dem sie Sicherheit und Geborgenheit zu finden glaubt. Dass die Begegnung mit Jon auf einem Deal beruht, weiß sie noch immer nicht. Aber der Moment, in dem sie es erfährt, lässt sie in ein tiefes Loch fallen. Als sie endlich wieder daraus auftaucht, ist sie zum Äußersten bereit …

Handlungsorte

»Bücher haben die Macht, einen ganz gewöhnlichen Ort mit der Aura des Besonderen zu umgeben.«
Paul Theroux

Buchdetails

Handlungsorte
Bornholm, Ostsee (allg.), Rügen, Putbus, Berlin, Paris
Buchdaten
Titel: Insel der Nachtigallen 2
AutorIn: Amelie, Nora
Kategorie: Roman / Erzählung von 2014
LeserIn: Olivia
Eingabe: 23.03.2015
Kurzbeschreibung
Toms Idee, seine attraktive Frau von einem gebuchten Liebhaber verführen zu lassen, erweist sich als Tanz auf dem Vulkan. Denn Theresa erliegt nicht nur dem Charme dieses dominanten Typen. Als sie von dem Deal zwischen den beiden Männern erfährt, macht sie kurzen Prozess und spielt von nun an nach ihren eigenen Regeln …

Die Geschichte von Jon und Theresa geht übrigens weiter. In der heimlichen und damit inoffiziellen Fortsetzung des Romans unter dem Titel BONDAGESTORY. Als eBook und Taschenbuch auf amazon.

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LESEPROBE
Das sollte ich viel häufiger tun, dachte Theresa. Sie lächelte zu Jacob hinüber, dessen Bewegungen perfekt zum Sound passten, und drehte sich um die eigene Achse, während sie die Hüften aufreizend kreisen ließ. Sie fühlte sich seltsam leicht. Auch wenn es voll war im PURO. Die Leute und das elegante Ambiente des Clubs gefielen ihr.
„Dein Stammclub?“, fragte sie in einer Tanzpause, als sie sich in eine Sitzecke der Nordlounge zurückzogen.
Er wiegte den Kopf. „Ich bin zwar gern hier oben. Aber nein, nicht sehr häufig.“

Sie hätte ihn am liebsten genauer betrachtet. Aber um sich trotz der Lautstärke unterhalten zu können, hatten sie sich nebeneinander gesetzt. So spürte sie nur den glatten Stoff seines Sakkos an ihrem bloßen Arm und roch sein Aftershave. Sehr herb, sehr würzig, wenig aufdringlich. Jacob roch einfach gut. Er hatte die Beine übereinander geschlagen, den rechten Knöchel auf dem linken Knie, und breitete nun die Arme über die Lehnen des Sofas aus, auf dem sie saßen. Nur mit Mühe konnte sie dem Drang widerstehen, sich in diese Arme zu schmiegen. Aber dann dachte sie an Tom und an Jon und daran, dass sie nicht so tun konnte, als wäre das alles Lichtjahre her. Sie war noch immer mit Tom verheiratet. Und sie sehnte sich danach, sich in Jons Armen zu vergessen. Die Lust, die in ihrem Schoß kribbelte, wenn Jacob sie berührte, war rein körperlich. Sie hoffte inständig, er würde es genauso sehen. Sie wollte ihm keine falschen Gefühle vorgaukeln.

Jacob war ein wenig von ihr abgerückt. Sie spürte, wie er sie beobachtete, und schaute zu ihm hinüber. Er lächelte. Seine grünbraunen Augen hatten wieder diesen warmen Ton. Um seinen Mund spielte das ihr bekannte, etwas schiefe Lächeln. „Gut?“, fragte er.
Sie nickte.
Er schob sich erneut zu ihr herüber und griff eine Strähne ihres Haars. Sie schaute erschrocken, fand es für den Moment zu intim, hielt seinem Blick aber stand.
„Schön, dass es dir gefällt“, meinte er, und es klang zweideutig.
Sie nickte. Wenn nicht gleich etwas geschah, würde sie hilflos in seinen Augen versinken. Sie sehnte sich so nach Zuwendung, nach Zärtlichkeit, nach Berührungen.
Er sah sie noch immer an und spielte weiter mit der Haarsträhne. Seine Hand lag inzwischen auf ihrer Schulter. Mit den Fingern berührte er ihren Hals, strich sanft über die Haut und legte sie auf ihren Puls. „Beschleunigt“, sagte er amüsiert.
„Kein Wunder“, gab sie zurück. Hatte sie wirklich ernsthaft geglaubt, sie würden nur tanzen gehen?

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MEHR ZUM ROMAN
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