Auf der Pfaueninsel

Auf der Pfaueninsel - Spaziergänge in Preußens Arkadien ist eine Dokumentation mit Romananteil, historischer Schauplatz als Insel der Hohenzollern mit bekannten Bauten. Orte: Die Pfaueninsel, Potsdam, Berlin, die Flüsse Havel und Spree. In dem Büchlein wird die preußische Geschichte mit ihren Höhepunkten und Niederungen aus der Perspektive eines einzigen geographischen Schauplatzes geschildert. Die Pfaueninsel trat mit dem Großen Kurfürsten in die Geschichte ein und verschwand mit Hitlers Untergang wieder (das Buch endet mit dem Jahr 1986).

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Pfaueninsel, Berlin, Potsdam, Spree (Fluss), Havel (Fluss)
Buchdaten
Titel: Auf der Pfaueninsel
Kategorie: Sonstiges von 2007
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 03.05.2015
Kurzbeschreibung
Buch mit Leinen-Einband
Ein faszinierender Querschnitt durch das Lebenswerk von Wolf Jobst Siedler. Der Band versammelt die wichtigsten Essays von Wolf Jobst Siedler anlässlich seines 80. Geburtstages: ein halbes Jahrhundert der Auseinandersetzung mit literarisch-künstlerischen, historischen und politischen Fragen. Pointiert, elegant formuliert, oft brillant gegen den jeweils herrschenden Zeitgeist argumentierend - der Rückblick eines großen Verlegers, der als glänzender Autor seine Epoche schreibend begleitet hat. Nach dem Krieg war Wolf Jobst Siedler ganz der Literatur zugewandt, er ging mit den Büchern und Autoren um, die in dieser Zeit Furore machten. Aber nur Uwe Johnson, dessen Erstling "Mutmaßungen über Jakob" Siedler mit einer Fanfare begrüßte, vermochte ihn ein Leben lang zu faszinieren. Siedlers Aufmerksamkeit galt jedoch zunehmend anderen Vorgängen als dem Kommen und Gehen von Büchern: die untergegangenen Provinzen im Osten, das Leiden auf den endlosen Trecks, auf denen mehr als eine Million Flüchtlinge ihr Ziel nicht erreichten und die Untaten der Gewaltherrschaft in den Lagern - das alles drängte sich ihm vor die Literatur. Bei seinen Stellungnahmen zu Fragen des Berliner Städtebaus waren es weniger architektonische als historische Gesichtspunkte, die sein Nachdenken stimulierten. Seine ästhetischen Urteile verdankten sich nicht dem schnellen Wechsel künstlerischer Moden, sondern sie beruhen auf einer tiefen Verwurzelung in der Geschichte seiner Stadt und seines Landes, wie sie kaum mehr anzutreffen ist. Dieses Buch zeigt einen Autor, der sich mit stilistischer Brillanz am Zeitgeist reibt, Einspruch erhebend gegen Geschichts- und Traditionsvergessenheit, aber auch mit sicherem Blick für Leistungen, die die Aufregungen des Tages überdauern.


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